Reifenwechsel

Pikant in punkto Reifen ist die Tatsache, dass der österreichische Milliardär Dieter Mateschitz mit Red Bull und Squadra Toro Rosso zwei Teams in der Formel 1 hat, die von unterschiedlichen Herstellern ausgestattet werden. So stehen Mateschitz stets die internen Daten von Michelin und Bridgestone zur Verfügung. Das könnte der eine oder andere Konkurrent als unerlaubten Wettbewerbsvorteil sehen.

Für die Bridgestone-Teams dürfte die Änderung des Reglements von Vorteil sein. In der neuen Saison, die am 12. März mit dem Grand Prix von Bahrain beginnt, sind Reifenwechsel wieder erlaubt. Zuletzt hatte sich gezeigt, dass die Bridgestone-Pneus zum Ende des Rennens hin stark abbauen. Für 2008 ist die Rückkehr zu profillosen, breiteren Slicks vorgesehen, es soll einen einheitlichen Reifenlieferanten geben.

Das ist Michelin gar nicht recht. Der Hersteller drohte unlängst, 2008 ganz aus der Formel 1 auszusteigen, falls der Automobilweltverband seine Pläne hinsichtlich eines Einheitsreifens durchsetzen würde. Die Franzosen verlangen von der Fia mehr Transparenz bei den künftigen Regeln. Anderenfalls sei sogar schon ein Abschied 2007 denkbar.

Erstmals am 29. November in Barcelona wird das Toyota-Team mit den neuen Reifen fahren. "Wir erwarten Siege, alles andere wäre eine Enttäuschung", sagte Ralf Schumacher. Der Toyota-Pilot war diese Saison mit 45 Punkten Sechster geworden, einen Platz dahinter landete dessen italienischer Kollege Jarno Trulli (43 Zähler).

Quelle: Spiegel online (2005)

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